Frank Wagler www.schoenereisen-weltweit.de
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Aktuelles

16.03.2016 Sind zurück in Kathmandu. Vorgestern früh, gg. 3.00 Uhr, hat es wieder ein Nachbeben der Stärke 4,4 hier in Ktm. gegeben. Wir selbst haben davon nichts mitbekommen, da wir noch im Manaslu Gebiet  waren. Viele Menschen in Ktm. liefen wieder panikartig aus ihren Häusern. 14.03.2016 "Es tut gut des Glaubens zu sein, man kann ein klein wenig helfen". Haben nun schon einige male spontan gespendet. Heute haben wir einen Lehrer kennengelernt, dessen Schule ebenfalls vom Erdbeben betroffen war. Bislang sind nur wenig Gelder für den Wiederaufbau geflossen. Wenn unsere kleine Spende auch nur ein Tropfen auf den berühmten heißen Stein ist, so war die Freude des Lehrers darüber für uns ein Zeichen, dass jegliche Hilfe und Unterstützung dankbar angenommen wird. Wer sich einmal auf die Manaslu-Tour verirrt, sollte unbedingt hier halt machen. Das Essen- besonders der Fisch, schmecken einfach nur phantastisch! 13.03.2016 Endlich W-lan. Sind gerade vom Larke Pass (5100 m) zurück. Sonniges aber eiskaltes Wetter und eine Lange anstrengende Tour. Unterwegs haben wir viele zerstörte Dörfer gesehen. Ich habe drei Video Interviews mit betroffenen Erdbebenopfern geführt. Von der Regierung kommt nur wenig Unterstützung. Wenn Touristen spenden, wird es von Regierungsmirgliedern einkassiert.
01.März 2016 Neues aus Kathmandu: All meinen Freunden und Bekannten geht es gut. Bei einer ersten Besichtigung der Stadt mussten wir feststellen, dass viele Gebäude zerstört oder auch stark beschädigt sind. Vor allem sind  jahrhundertealte Tempel stark in Mitleidenschaft geraten. Eine der ältesten Stupas der Welt hat so starke Beschädigungen bekommen, dass eine innere Kora für viele Exil Tibeter nicht möglich ist. Außerdem gibt es noch immer Einige Zeltstädte. Ich bin traurig!!
Freie Presse Nach Beben: Leubnitzer reist nach Nepal Das kleine Land in Südasien ist für Frank Wagler fast wie eine zweite Heimat. Für ihn steht fest: Um den Wiederaufbau zu schaffen, ist auch Tourismus nötig. Von Cornelia Kunze erschienen am 18.02.2016 Leubnitz. Mit gemischten Gefühlen wird der Leubnitzer Frank Wagler Ende Februar seine Reise nach Nepal antreten. Nahezu ein Jahr nach dem verheerenden Erdbeben - am 25. April und am 12. Mai 2015 hatte dort die Erde mit eine Stärke von 7,8 beziehungsweise 7,4 auf der Richterskala gebebt - will er sich nun selbst ein Bild von der Region machen. Der passionierte Bergsteiger wird die Region inzwischen zum 18. Mal bereisen. Kurz nach den beiden Erdbeben im vergangenen Jahr hätte sich der Leubnitzer am liebsten sofort auf den Weg in die Krisenregion gemacht. "Der Bauch sagte, flieg hin, doch der Verstand sagte, dass ich da nur im Weg sein würde", erinnert sich Wagler an seine damalige Gefühlslage. Helfen wollte er trotzdem und richtete kurzerhand mit weiteren Bergsteigerkollegen ein Spendenkonto ein. Viele Tausend Euro gingen dort in den Wochen und Monaten nach den Erdbeben ein. Damit wurde vor allem denen geholfen, die es am nötigsten hatten. Decken, Nahrung, Kleidung und Medikamente wurden gekauft und von befreundeten Nepalesen an Ort und Stelle verteilt. Außerdem ging ein Teil des Geldes an eine stark beschädigte Schule im Bergdorf Lumsa. Familien, deren Häuser beschädigt worden waren, wurden ebenfalls finanziell unterstützt.Mittlerweile ist im ehemaligen Erdbebengebiet weitgehend das normale Leben wieder eingezogen. Das weiß Wagler von seinen Freunden, die unter a nderem in Kathmandu wohnen und bei ihm im Herbst vorigen Jahres zu Gast waren. "Wir haben gemeinsam hier einige Schulen besucht, und mein Freund hat für die Schüler Vorträge rund um das Thema Erdbeben in Nepal gehalten", sagt Wagler. Es sei schon etwas anderes, wenn man solche Information aus erster Hand bekomme, als wenn ein Lehrer über das Thema referiere. Indes wird noch immer vom Auswärtigen Amt vor Reisen in einige Gebiete, etwa Manaslu und Langtang, abgeraten. Mit geschulten Führern will Wagler dennoch einige Trekkingtouren unternehmen. Diesmal soll es in Richtung Tibet gehen. I m rund zwölf Kilogramm schweren Gepäck dabei hat er unter anderem Schulmaterial. Das werde besonders in den Bergdörfern gebraucht. "Für Nepal ist es inzwischen sehr wichtig, dass die Touristen wieder dorthin reisen, denn ein Großteil der Bevölkerung lebt davon", weiß Wagler, der auf seiner Internetseite über seine Bergtouren, aber auch über die Lage in Nepal nach dem Erdbeben informiert.11.07.2015 Nepalabend in der Weidmannsruh,ein voller Erfolg! „Essen hält Leib und Seele zusammen“. An diesem volkstümlichen Spruch hielten sich am vergangenen Freitag, den 10.07.2015, fast hundert Gäste des „Nepalabends“,  in der Traditionsgaststätte Weidmannsruh. Jeder konnte Essen so viel er wollte bzw. konnte und gab dafür was er glaubte geben zu müssen. Unsere nepalesischen Gäste, Sherpa Jamba und dessen Frau Sherpa Lhakpa, kochten das traditionell südasiatische Gericht  Dal Bhat. Dies ist ein einfaches, preisgünstiges Alltagsgericht der nepalesischen Küche. Es besteht in der Hauptsache aus Linsensuppe (dal), Reis (bhat), Curry- Kartoffeln, und Gemüse der Saison. Nebst Film und Vortrag, zu dem im März diesen Jahres, von schweren Erdbeben heimgesuchten Nepal, konnten auch original nepalesische Waren erworben werden. Die Weidmannsruh erhielt für einige Stunden das mystische Flair Nepals. Ein ganz besonderer Dank gilt dem „Chef“ der Weidmannsruh, Jürgen Julitz, der nicht nur für das Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen hat, sondern auch noch die Einnahmen für das gesamte Essen sponserte. Der nicht unbeträchtliche Betrag, welcher an diesem Abend zusammengekommen ist, wird vor Ort an betroffenen Menschen des verheerenden Erdbebens in Nepal zu Gute kommen! Vielen Dank an alle Gäste, auf ein baldiges Wiedersehen!
22.5.2015 Mingmar Sherpa ist von der Verteilung der ersten Gelder und Hilfsgüter aus der Dorfregion Tapting zurück - Spendenstand 35.000 Euro  Mit einem grossen Aufwand wurden die Hilfsgüter per Hubschrauber und Kleinflugzeug ins benachbarte Phablu gebracht und von dort mit Jeeps nach Tapting gebracht. Mingmar übermittelt im Namen der Dorfbewohner viele Dankesgrüße an alle Unterstützer. Die Menschen dort sind unendlich glücklich über die Hilfe. Und wir danken Mingmar für seinen großen persönlichen Einsatz, um die Hilfsaktionen zu koordinieren und die Spenden zu überbringen. Und das, obwohl auch er und seine Familie in Kathmandu nicht zu Ruhe kommen. Jeden Tag gibt es kleinere Beben und deshalb schlafen sie wie viele andere tausend Nepalesen immer noch im Zelt. Hoffen wir das bald Ruhe einkehrt. Die ersten 25.000 Euro die wir nach Nepal geschickt haben, wurden wie folgt verwendet: 25 beschädigte Häuser - je 100 Euro pro Hause - 2500 Euro 46 zerstörte Häuser - je 200 Euro pro Hause - 9200 Euro warme Decken - 3300 Euro Ersthilfe für die Schule in Lumsa - 5000 Euro Transport der Hilfsgüter (Decken, Verpflegung) per Hubschrauber, Kleinflugzeug und Jeeps - 2900 Euro Ersthilfe für die Shree Jana Priya secondary school in Tapting - 2100 Euro Die weiteren Spendengelder werden für den Wiederaufbau der Schulen im Lumsa verwendet.
18.05.2015 Jamba Sherpa teilt mit, dass nach dem neuerlichen Erdbeben die meisten Menschen in Kathmandu wieder im Freien schlafen. Erneut sind mehrere Häuser eingestürzt und/oder haben gravierende Schäden bekommen. Die Situation in den Gebirgsdörfern ist noch prekärer geworden. Dörfer, welche beim ersten Erdbeben halbwegs verschont geblieben sind, mussten nun gleiches oder ein ähnliches Schicksal erleiden. Nur in einige wenige Dörfer konnten bislang Helikopter durchdringen und Hilfsgüter an die Bevölkerung verteilen. Dabei fehlt es vor allem an Zelten und Decken. Noch sind die meisten Bergdörfer, wenn überhaupt, nur aus der Luft zu erreichen. Daher sind die Menschen vielerorts in den „Bergregionen“ mit dem Chaos und den komplett zerstörten Ortschaften fast nur auf sich gestellt. Die Situation wird sich mit Beginn der Monsunzeit noch weiter verschärfen. Den aus Lehmboden gebauten Häusern wird der Regen stark zusetzen und aller Voraussicht nach komplett zerstören. Die Folge wird sein, dass die Menschen dann nicht einmal mehr etwas haben, um sich vor den Witterungsgefilden zu schützen.
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11.05.2015  Aktuelle Bilder aus Lumsa. Hier sind die meisten Häuser zerstört. Auch die Schule und das neu erbaute Kloster haben einiges abbekommen.

Bildquelle Internet

29.04.2015  Aktuelles von meinem Freund Mingmar Sherpa "Es sind immer noch einige Nachbeben in Kathmandu zu verzeichnen. Deshalb übernachten die meisten Bewohner lieber im Freien/Zelten. Wie aus dem Radio vernommen, ist das Dorf in welchem  "unsere" Schule steht  (Everest Gebiet) stark beschädigt und auch die Schule hat einiges abbekommen (Wir unterstützen diese Schule seit 2 Jahren). Wenn wir  es ermöglichen können, dann sollten wir dort mithelfen, die Schäden zu beseitigen. Es werden dringend Helfer benötigt. Mingmar Sherpa will baldmöglichst Bilder schicken"!  Wie aus den Medien bekanntgeworden,  ist Nepal, was zu den ärmsten Länder der Welt überhaupt zählt, von einem der schwersten Erdbeben betroffen. Nach einem Telefonat mit einem meiner nepalesischen Freunde ist die Situation in den betroffenen Gebieten katastrophal. Ganze Stadtteile, allein in Kathmandu, sind dem Erdboden gleichgemacht. Darunter befinden sich jahrhundertealte Tempel und Kulturstätten, die zum Weltkulturerbe gehör(t)en. Das gesamte Ausmaß der Katastrophe kann noch nicht einmal beziffert werden, da allein in Kathmandu Millionen nichtregistrierte Menschen leben.Die medizinische Versorgung gestaltet sich besonders schwierig.  Sehr viele Menschen haben nicht nur alles verloren, es fehlt ihnen vor allem an Wasser, Medikamenten, Kleidung und Nahrung. Auf dem Land ist die Situation besonders schwierig. Viele Dörfer sind komplett von der Außenwelt abgeschnitten und haben kaum Aussicht auf Hilfe. Für die gesamte Infrastruktur Nepals sieht es sehr, sehr düster aus! Touristen würde ich empfehlen, derzeit keinesfalls nach Nepal zu reisen – sie wären in der gegenwärtigen Situation mehr ein Hindernis als von Nutzen, da sich vor allem auch die Versorgungssituation besonders problematisch gestaltet. Außerdem sind derzeit, aufgrund der begonnenen Hochsaison,  bereits sehr viele Touristen vor Ort. Die logistischen Voraussetzungen bieten zudem kaum die Möglichkeit (außer Hilfsorganisationen) von und nach Nepal zu kommen!                                                                                                                                                                         Auf gut deutsch: Weitere Touristen könnten möglicherweise Auslöser von „Konfrontationen“ werden. Denn diese brauchen auch Speisen, Getränke und Unterkünfte! In diesem Sinne haben meine sächsischen Bergfreund nachfolgend aufgeführtes Spendenkonto eingerichtet: SHG e.V. Commerzbank Dresden (vormals Dresdner Bank) BLZ: 850 800 00 Konto: 01 999 801 00 BIC / Swift: DRESDEFF850 IBAN: DE51850800000199980100 IBAN (Schreibform): DE51 8508 0000 0199 9801 00 Wer etwas dazu beitragen möchte, dass vorhandene Leid in Nepal etwas zu lindern, kann dies mit einer finanziellen Spende gerne tun.Im Sommer wird mich, und ich hoffe sehr dass sie es ermöglichen können, wieder ein befreundetes Ehepaar aus Kathmandu besuchen. Ihre Erlebnisse zur bestehenden Katastrophe, werde ich in einem gesonderten Artikel zusammenfassen und  auf der Homepage veröffentlichen.Sie können zu hundert Prozent davon ausgehen dass Ihre Spende auch wirklich dort ankommt, wo Hilfe benötigt wird!
09.04.2016 Während meines Aufenthaltes im Manaslu-Gebiet entstand ein Kurzfilm über den gegenwärtigen Stand des Wiederaufbaus und den Folgen des Erdbebens. Allerdings kann dieser Film erst dann hier eingestellt werden, wenn eine Ausstrahlung im deutschen Fernsehen zu- bzw. abgesagt wird. 06.04.2016 Nepalbesucher erhalten ab sofort am Flughafen in Kathmandu eine SIM-Karte, mit der sie 50 Minuten frei telefonieren können. Die nepalesische Regierung erhofft sich damit eine Zunahme des Tourismus, da dieser nach den Erdbeben 2015 fast zum Erliegen gekommen ist. Von Cornelia Kunze erschienen am 24.03.2016 in der Freien Presse Naturkatastrophe ist allgegenwärtig An ein normales Leben ist in Nepal auch ein Jahr nach dem verheerenden Erdbeben nicht zu denken. Frank Wagler hat sich ein Bild davon gemacht. Leubnitz. Der Bergsteiger Frank Wagler aus Leubnitz ist von einer mehrwöchigen Tour aus Nepal zurückgekehrt. Dort ging es ihm jedoch nicht allein ums Bergsteigen, vor allem wollte er schauen, wie es den Menschen nach dem gewaltigen Erdbeben vor rund einem Jahr geht und welche Hilfe bei ihnen wirklich ankommt. Sein erster Eindruck, nachdem er in der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu angekommen war: Viele Gebäude sind auch jetzt noch zerstört. "Vor allem jahrhunderte- alte Tempel sind stark in Mitleidenschaft geraten. Und es gibt noch immer einige Zeltstädte", bedauert Wagler. In den Bergdörfern, die er auf seiner Tour passierte, sah es nicht besser aus. "Zerstörte Dörfer habe ich unterwegs oft gesehen. Das Geld, das Touristen spenden, kassieren oftmals gleich Regierungsmitglieder ein", sagt er. Viele Bewohner hätten inzwischen aufgegeben, auf Hilfe zu hoffen. Damit Hilfe dort ankommt, wo sie gebraucht wird, haben Wagler und sein Bergtour-Team lieber an Ort und Stelle gespendet - an einen Lehrer für dessen Schule beispielsweise, die ebenfalls vom Erdbeben betroffen war. Bislang seien nur wenige Gelder für deren Wiederaufbau geflossen. "Wenn unsere kleine Spende auch nur ein Tropfen auf dem berühmten heißen Stein ist, so war die Freude des Lehrers darüber für uns ein Zeichen, dass jegliche Hilfe und Unterstützung dankbar angenommen wird", sagt Wagler. Und während er in kleiner Gruppe im Manaslu-Gebiet zum Bergsteigen unterwegs war, hatte es in Kathmandu wieder einmal ein Erdbeben mit einer Stärke von 4,4 auf der Richterskala gegeben. "Da sind wieder viele Menschen panikartig aus den Häusern gerannt. Von einer entspannten Situation kann also längst nicht die Rede sein", weiß Frank Wagler. Die Sächsische Himalaya-Gesellschaft nimmt deshalb noch immer Spenden entgegen. Die Gelder, die auf das Konto von "Himalaya Saxonia" gehen, kommen auch wirklich bei betroffenen Menschen in den Dörfern Nepals an, verspricht der Bergsteiger aus Leubnitz.